EU-Abfallsortierungsetiketten unter der PPWR: Warum das wichtig ist
Die EU strebt einen stärker harmonisierten Ansatz für Informationen zu Verpackungsabfällen an. Gemäß der Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) sollen harmonisierte Abfallsortierungsetiketten den Verbrauchern dabei helfen, zu erkennen, wie Verpackungen sortiert werden sollten, und eine einheitlichere Recyclingkommunikation in den Mitgliedstaaten unterstützen.
Ein neuer technischer Vorschlag der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission legt dar, wie die EU den Abfall harmonisiert Sortieretiketten könnten in der Praxis funktionieren. Der Vorschlag konzentriert sich auf verbraucherorientierte Etiketten für Verpackungen und entsprechende Etiketten für Abfallbehälter.
Für Unternehmen, die verpackte Produkte auf den EU-Markt bringen, ist dies mehr als ein Grafikdesign-Thema. Es betrifft Verpackungsdaten, Materialklassifizierung, Grafikplanung, Lieferanteninformationen, Compliance-Nachweise und Marktbereitschaft.
Der wichtige Punkt ist dieser: Das JRC-Dokument ist ein technischer Vorschlag zur Unterstützung des politischen Prozesses. Es handelt sich hierbei nicht um den endgültigen Durchführungsrechtsakt. Unternehmen sollten daher den Regulierungsprozess genau überwachen und gleichzeitig ihre internen Verpackungsdaten und Compliance-Workflows frühzeitig vorbereiten.
Piktogramme
Piktogramme sind von zentraler Bedeutung für das vorgeschlagene System. Sie sind einfach und wiedererkennbar gestaltet und mit Verpackungsmaterialien verknüpft. Der Vorschlag orientiert sich an bestehenden piktogrammbasierten Systemen und passt sie gleichzeitig an einen EU-weiten Rahmen an.
Farbe
Farbe wird verwendet, um die Erkennung und Gruppierung von Materialkategorien zu unterstützen. Der Vorschlag erkennt jedoch an, dass Farbzuordnungen zwischen den Mitgliedstaaten unterschiedlich sind und dass die Verwendung von Farben zu praktischen Herausforderungen beim Drucken und bei der Umsetzung führen kann.
Minimaler Text
Die PPWR-Richtung bevorzugt Etiketten, die hauptsächlich auf Piktogrammen basieren und eine minimale Sprache verwenden. Dies ist für den Binnenmarkt wichtig, da zu viel Text zu Übersetzungsaufwand, größeren Etikettengrößen und inkonsistenter Verbraucherinterpretation führen kann.


