Warum Textil-DPP zur Priorität wird
Der Digital Product Passport (DPP) ist eines der wichtigsten Instrumente, die im Rahmen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) eingeführt wurden. Es wird erwartet, dass es für Textilbekleidung eine zentrale Möglichkeit wird, Produktinformationen strukturierter, zugänglicher und nützlicher für die Marktüberwachung, Zollkontrollen, Verbraucher, Recycler, Reparaturakteure und andere Interessengruppen zu machen.
Die JRC-Studie zum DPP-Inhalt für Textilbekleidungsprodukte im Rahmen von ESPR erklärt, dass es sich beim DPP nicht nur um ein digitales Etikett handelt. Ziel ist es, harmonisierte, maschinenlesbare Produktdaten bereitzustellen, die Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Zirkularität, Compliance-Prüfungen und bessere Informationsflüsse über den gesamten Produktlebenszyklus unterstützen.
Für Bekleidungsmarken, Hersteller, Importeure, Einzelhändler und Marktplätze ist die Botschaft klar: Bei der Vorbereitung auf Textil-DPP geht es nicht nur um die Erstellung eines QR-Codes. Es geht darum, zuverlässige Produktdaten, Lieferantennachweise, Identifikatoren und Governance-Prozesse aufzubauen, die künftigen regulatorischen und geschäftlichen Erwartungen standhalten können.



