EPD, PCF und LCA: Hauptunterschiede für die Produktkonformität
Umweltaussagen sind nicht mehr nur Marketingaussagen. Für viele Unternehmen werden sie zu einem Teil der Produkt-Compliance, der Kundenanforderungen, der öffentlichen Beschaffung, der ESG-Berichterstattung und der Transparenz der Lieferkette.
Hersteller, Importeure, Händler und Markeninhaber stehen zunehmend unter dem Druck, die Umweltleistung ihrer Produkte anhand zuverlässiger Daten nachzuweisen. Kunden wollen Beweise. Regulierungsbehörden prüfen zunehmend irreführende Nachhaltigkeitsaussagen. Beschaffungsteams fragen nach CO2- und Umweltinformationen auf Produktebene. Zukünftige Anforderungen an die Produkttransparenz, einschließlich Initiativen zum digitalen Produktpass, machen auch strukturierte Produktdaten immer wichtiger.
Hier tauchen häufig drei Begriffe auf:
- Umweltproduktdeklaration oder EPD
- Product Carbon Footprint oder PCF
- Lebenszyklusanalyse oder LCA
Diese Begriffe hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Eine Verwechslung kann zu mangelhafter Dokumentation, nicht unterstützten Umweltaussagen, Lücken in den Lieferantendaten und ineffizienten Compliance-Prozessen führen.
Dieser Leitfaden erklärt den Unterschied zwischen EPD, PCF und LCA in klaren Geschäftsbegriffen. Es bietet außerdem praktische Anleitungen dazu, wann die einzelnen Elemente zu verwenden sind, welche Daten Unternehmen sammeln müssen und wie Produkt-Compliance-Software dabei helfen kann, die Beweise hinter Nachhaltigkeits- und Umweltaussagen zu verwalten.


