DPP-Standards für die Einführung digitaler Produktpässe
Digitale Produktpässe werden zu einem wichtigen Bestandteil der Art und Weise, wie Unternehmen Produktinformationen für Compliance, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Marktzugang vorbereiten. Bei einem erfolgreichen DPP-Programm geht es nicht nur um das Sammeln von Produktdaten. Es hängt auch davon ab, wie diese Daten systemübergreifend identifiziert, mit dem Produkt verknüpft, ausgetauscht, verwaltet, aufbewahrt und verstanden werden.
Die Kick-Off-Toolkit für DPP-Standards hebt sechs Kernstandards hervor, die einen strukturierten Ansatz zur Einführung eines Digital Product Passport-Programms unterstützen:
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Standard |
Fokusbereich |
Rolle in einem DPP-Programm |
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EN 18219 |
Eindeutige Bezeichner |
Schafft die Identitätsgrundlage für Produkte, Betreiber und Einrichtungen |
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EN 18220 |
Datenträger |
Verbindet das physische Produkt mit seinen digitalen Informationen |
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EN 18216 |
Datenaustauschprotokolle |
Unterstützt den sicheren und interoperablen Datenaustausch |
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EN 18222 |
APIs für Lebenszyklusmanagement und Durchsuchbarkeit |
Ermöglicht Such-, Aktualisierungs-, Abruf- und Lebenszyklusvorgänge |
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EN 18221 |
Datenspeicherung, Archivierung und Persistenz |
Hilft, DPP-Informationen im Laufe der Zeit zu bewahren |
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EN 18223 |
Systeminteroperabilität |
Richtet Metadaten, Semantik und Systemregeln aus |
Das Toolkit enthält außerdem eine empfohlene Startreihenfolge: Identifizieren, verknüpfen, austauschen, verwalten, bewahren und interagieren. Diese Anordnung gibt Unternehmen einen praktischen Fahrplan für den Übergang von der Produktidentifizierung zur langfristigen Ökosystembereitschaft an die Hand.


