CBAM ist jetzt eine Compliance-Herausforderung auf Produktebene
Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU, bekannt als CBAM, ist nicht mehr nur ein Berichtsthema. Für Unternehmen, die kohlenstoffintensive Güter in die EU importieren, wird es zu einer Anforderung auf Produkt-, Lieferantenebene und Kostenplanung.
CBAM ist der EU-Mechanismus zur Erhebung eines CO2-Preises auf die Emissionen bestimmter importierter Waren mit dem Ziel, die Verlagerung von CO2-Emissionen zu reduzieren und eine sauberere Industrieproduktion außerhalb der EU zu fördern. Das endgültige CBAM-Regime begann im Jahr 2026 und folgte der Übergangsphase von 2023 bis 2025.
Für Unternehmen bedeutet dies, dass die CBAM-Konformität nun mehrere Geschäftsfunktionen verbinden muss: Zollklassifizierung, Lieferantendatenerfassung, eingebettete Emissionsberechnung, Überprüfungsbereitschaft, Finanzplanung und behördliche Berichterstattung.
Der aktuelle CBAM-Bereich konzentriert sich auf sechs Produktfamilien:
1- Zement
2- Eisen und Stahl
3- Aluminium
4- Düngemittel
5- Strom
6- Wasserstoff
Die Europäische Kommission stellt sektorspezifische Leitlinien für diese sechs CBAM-Sektoren bereit, darunter Zement, Aluminium, Düngemittel, Eisen und Stahl, Wasserstoff und Elektrizität.


