EU-Batteriepass: Praktischer DPP-Compliance-Leitfaden
Der EU-Pass für digitale Produkte bewegt sich vom Konzept bis zur Umsetzung, und Batterien gehören zu den ersten Produktgruppen, bei denen sich Unternehmen auf echte betriebliche Auswirkungen vorbereiten müssen. Für Hersteller, Importeure, OEMs, Zulieferer, Recycler und Compliance-Teams ist der Battery Passport nicht nur eine regulatorische Anforderung. Es handelt sich um eine neue Möglichkeit, Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus einer Batterie hinweg zu verwalten.
Mit dem Batteriepass wird eine digitale Identität für auf dem EU-Markt in Verkehr gebrachte Batterien geschaffen. Über einen Datenträger wie einen QR-Code werden technische, Umwelt-, Sicherheits-, Kreislaufwirtschafts- und Compliance-Informationen mit einer bestimmten Batterie verknüpft. Das bedeutet, dass Unternehmen in der Lage sein müssen, Batteriedaten zuverlässig und kontrolliert zu sammeln, zu validieren, zu strukturieren, zu aktualisieren und zu teilen.
Für viele Unternehmen wird die Erstellung einer digitalen Seite nicht die größte Herausforderung sein. Die eigentliche Herausforderung wird darin bestehen, einen überprüfbaren Datenprozess für Lieferanten, interne Teams, Systeme und Lebenszyklusakteure aufzubauen.
Dieser Leitfaden erklärt, was Unternehmen wissen sollten, was sie vorbereiten sollten und wie sie den Battery Passport in ein praktisches Compliance-Projekt umsetzen können.


